Deutsche Medien berichten, dass die Zahl der illegalen Einreisen nach Deutschland weiterhin auf hohem Niveau verharrt. Wie die Sprecherin der deutschen Bundespolizei betont, schickte die Polizei im ersten Halbjahr an der brandenburgisch-polnischen Grenze rund 3.140 Personen nach Polen zurück. Und Brandenburg ist nur eines von drei an Polen grenzenden Bundesländern. Wie Aleksandra Fedorska schätzt, könnte die Gesamtzahl der Abschiebungen nach Polen bereits 10.000 überschritten haben.

Deutsche Medien berichten, dass die Zahl der illegalen Einreisen nach Deutschland weiterhin auf hohem Niveau verharrt. Wie die Sprecherin der deutschen Bundespolizei betont, schickte die Polizei im ersten Halbjahr an der brandenburgisch-polnischen Grenze rund 3.140 Personen nach Polen zurück. Und Brandenburg ist nur eines von drei an Polen grenzenden Bundesländern.

Am Montag präsentierte die Bundespolizeidirektion in Berlin statistische Daten, wonach die Zahl der unerlaubten Einreisen nach Deutschland von rund 8.400 auf 15.000 pro Jahr in den Jahren 2021–2023 deutlich anstieg und im laufenden Jahr vergleichbar ist. Bis Juli waren es 6.547 Fälle.

In dieser Zahl sind auch Personen enthalten, die von polnischer Seite nach Deutschland einreisen und über die sogenannte Belarus-Route dorthin gelangen. Nach früheren Angaben der Bundesregierung und der Bundespolizei stellten Afghanen die größte Gruppe der Personen, die im vergangenen Jahr und im ersten Halbjahr 2024 illegal über Belarus nach Deutschland gelangten, gefolgt von Syrern.

Im Oktober vergangenen Jahres wurden an der brandenburgischen Grenze zu Polen stationäre Grenzkontrollen eingeführt. Ende November berichtete der brandenburgische Innenminister Michael Stübgen (CDU) von einem Rückgang der unerlaubten Einreisen. Aus aktuellen Daten geht jedoch hervor, dass seit Februar Zahlen erreicht werden, die denen des Vorjahres ähnlich oder sogar etwas höher sind.

Laut der Sprecherin der Bundespolizei schickte die Polizei im ersten Halbjahr an der brandenburgisch-polnischen Grenze rund 3.140 Personen nach Polen zurück. Wie die Sprecherin erklärt, sind Pushbacks seit der vorübergehenden Wiedereinführung der Grenzkontrollen möglich und müssen durchgeführt werden, wenn Ausländer nicht über die für die Einreise in das Bundesgebiet erforderlichen Dokumente verfügen.

Die Journalistin Aleksandra Fedorska, die sich mit deutschen Angelegenheiten befasst, weist jedoch darauf hin, dass Brandenburg eines von drei an Polen grenzenden Bundesländern ist. Sie schätzt daher, dass die Gesamtzahl der Abschiebungen nach Polen wahrscheinlich bereits 10.000 überschritten hat. „Geben die Deutschen deshalb die Gesamtzahl der aktuellen Abschiebungen nicht mehr bekannt?" – fragt Fedorska.