Das Echo des Skandals, der sich am Sonntag beim Campus Polska in Olsztyn ereignete, verhallt nicht.

Aleksandra Fedorska teilte in den sozialen Medien mit, dass sie eine Frage an den Pressesprecher der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin zur Veranstaltung Campus Polska gerichtet habe. „Die Stiftung will sich durch ihren Sprecher Dr. Jochen Blind nicht zu dieser Angelegenheit äußern\" – erklärte sie.

Kurz darauf veröffentlichte die Journalistin einen weiteren Beitrag, in dem sie mitteilte, dass sie sich erneut telefonisch an den Pressesprecher gewandt habe.

Jochen Blind legt den Hörer auf. Professionell

– berichtete Fedorska.

In der Vergangenheit lud die Konrad-Adenauer-Stiftung auf ihrer Internetseite zur Veranstaltung „Campus Polska Przyszłości\" ein und behauptete, es sei ein „Raum für Dialog und Begegnung, geschaffen für engagierte junge Menschen, die die Zukunft ihres Landes mitgestalten wollen\".

Am Sonntag kam es beim Campus Polska Przyszłości zu einem Vorfall, der in den polnischen Medien großes Echo fand. Während des abendlichen Tanzens rief eine Gruppe junger Leute lautstark und wiederholt einen bekannten, vulgären Slogan, der beleidigend gegen die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) gerichtet war. Besonders empörend war dabei, dass zusammen mit der Jugend zwei Minister der aktuellen Regierung feierten – Sportminister Sławomir Nitras und EU-Minister Adam Szłapka.

Nach dem Durchsickern der Aufnahme in die sozialen Medien brach eine Affäre aus. Schließlich äußerte sich Sławomir Nitras, der im Gespräch mit Interia erklärte, er „bedaure, dass es so gekommen ist

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