„Wie der deutsch-französische Fernsehsender ARTE über den Unabhängigkeitsmarsch berichtete. Entsetzen, weil die polnische Rechte jung, schön und gebildet ist" – schreibt die Journalistin und Publizistin Aleksandra Fedorska, Mitarbeiterin des Portals tysol.pl, und veröffentlicht die Aufnahme.

– Junge Polinnen und junge Polen wollen am großen Unabhängigkeitsmarsch teilnehmen, der von der nationalistischen Rechten organisiert wird. Mit dem diesjährigen Motto „Eine Nation – starkes Polen" können sie sich mühelos identifizieren – hören wir in der Reportage des Senders ARTE.

Der deutsch-französische Fernsehsender spricht in seiner Reportage mit Aktivisten der Allpolnischen Jugend, die sich klar gegen illegale Einwanderung aus kulturell fremden Ländern aussprechen.

– Die siebzehnjährige Schülerin möchte, dass die Ehe weiterhin ausschließlich als Verbindung zwischen Mann und Frau betrachtet wird, und Abtreibung ist in ihren Augen Mord – berichtet die Reporterin des Senders ARTE.

„Wie der deutsch-französische Fernsehsender ARTE über den Unabhängigkeitsmarsch berichtete. Entsetzen, weil die polnische Rechte jung, schön und gebildet ist" – schreibt die Journalistin und Publizistin Aleksandra Fedorska, Mitarbeiterin des Portals tysol.pl.

Zur Erinnerung: Am 11. November 2025 wurde in der deutschen Tageszeitung „Frankfurter Allgemeine Zeitung" ein Artikel veröffentlicht, in dem festgestellt wurde, dass der Unabhängigkeitsmarsch „rechtsradikale, Abtreibungsgegner, Homophobe und Antisemiten" anziehe, „die mit ihrem kriegerischen Auftreten und Hassparolen auch sein Bild prägen".

Es ist nicht das erste Mal, dass deutsche Medien den Unabhängigkeitsmarsch verunglimpfen. Solche medialen Aktionen finden praktisch jedes Jahr rund um dieses Ereignis statt. „Polen im Nationalismus-Rausch" („Der Tagesspiegel"), „Unabhängigkeitstag: Radikalismus wird in Polen zum Mainstream" (zeit.de), „Polen den Polen" („Frankfurter Rundschau"), „Zehntausende fordern ‚Polen für die Polen'" („Die Welt"), „Polnische Nationalisten demonstrieren gegen Ausländer" (Deutsche Welle), „Polens Rechte marschiert gegen EU und Islam" („Berliner Zeitung"), „Ausländerfeindliche Proteste in Warschau" (tagesschau.de) – unter solchen Titeln berichteten deutsche Medien in der Vergangenheit über die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag in Polen.

Die „Süddeutsche Zeitung" wiederum prangerte Erscheinungen antidemokratischen Nationalismus an, und die „Tageszeitung" wetterte über eine Katastrophe für die polnische Demokratie. Und offensichtlich ändert sich bei unseren westlichen Nachbarn in dieser Hinsicht wenig.

Polnische Untertitel, vielen Dank @JRybak88 Wie der deutsch-französische Fernsehsender ARTE über den Unabhängigkeitsmarsch berichtete!!! Entsetzen, weil die polnische Rechte jung, schön und gebildet ist pic.twitter.com/5mfO4dAXRd — Aleksandra Fedorska (@a_fedorska) ReklamaadNovember 13, 2025

Polnische Untertitel, vielen Dank @JRybak88 Wie der deutsch-französische Fernsehsender ARTE über den Unabhängigkeitsmarsch berichtete!!! Entsetzen, weil die polnische Rechte jung, schön und gebildet ist pic.twitter.com/5mfO4dAXRd