„Deutschland beginnt ernsthaft, die EU abzuwickeln" – schreibt die für deutsche und wirtschaftliche Themen zuständige Journalistin Red. Aleksandra Fedorska in den sozialen Medien und nimmt Bezug auf die Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz.

Internationale Handelspolitik, Zölle, Freihandelsabkommen, Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und Strompreise – das waren die Themen, die Bundeskanzler Scholz in seiner Rede anlässlich des 75. Jubiläums des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) ansprach.

Was internationale Handelsabkommen betrifft, sprach sich Scholz für eine künftige Aufteilung der Abkommen aus:

Es solle einen Teil nur für die EU geben und einen zweiten Teil, an dem die Mitgliedstaaten beteiligt sein müssen. Dieser zweite Teil könnte dann für alle Staaten, die ihn ratifizieren, einzeln in Kraft treten. Das rühre daher, dass die Zuständigkeit für die Handelspolitik auf die EU übertragen worden sei, damit mehr Abkommen geschlossen werden könnten. Besonders wichtig sei auch ein rascher Abschluss der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen MERCOSUR

– appellierte Scholz.

Seltsamer Tweet von Tusk. Welle von Kommentaren

Intel wird kein Werk in Polen bauen

Entscheidung des Verteidigungsministeriums zum Standort des Kommandos der 8. Infanteriedivision der Heimatarmee

Buckingham-Palast. Unglaubliche Berichte über den Prinzen

Gehaltsanpassung für Beamte der uniformierten Dienste. Die Arbeitsgruppe für uniformierte Dienste des RDS stimmt dafür

Bekannter polnischer Schauspieler verstorben

Geheimnisvoller Appell von Doda. Die Sängerin wandte sich an die Fans

Mitteilung für die Bewohner von Gorzów Wielkopolski

Die Worte des Bundeskanzlers kommentierte die Chefredakteurin von Radio Debata, Aleksandra Fedorska, Spezialistin für Wirtschaft und deutsche Themen.

Die Journalistin betonte, dass Scholz beim Treffen mit dem deutschen Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) die Aufteilung der europäischen Handelskompetenzen angekündigt habe.

Scholz will also die Abkommen in einen „Teil nur für die EU" und einen zweiten Teil aufteilen, der von den Parlamenten der Mitgliedstaaten genehmigt werden muss. Deutschland beginnt ernsthaft, die EU abzuwickeln

– kommentierte die Redakteurin.

Anfang Oktober traf die Europäische Kommission eine Entscheidung – chinesische Hersteller von Elektrofahrzeugen werden bald hohe Zölle zahlen müssen, bevor sie ihre Waren auf dem EU-Markt verkaufen. Die Entscheidung wurde gegen starken Widerstand Deutschlands getroffen, das befürchtet, dass chinesische Vergeltungsmaßnahmen katastrophale Auswirkungen auf seine schwächelnde Wirtschaft haben werden. Bundeskanzler Olaf Scholz wies darauf hin, dass die Verhandlungen mit China über Elektrofahrzeuge fortgesetzt werden müssen.

Weiterlesen: EU verhängt massive Zölle auf Elektroautos aus China