Wie aus den Aussagen von Aleksandra Fedorska hervorgeht, Journalistin u. a. bei Tysol.pl und Expertin für deutsche Angelegenheiten, könnten die Berliner Behörden darauf abzielen, die Bewegung zur Verteidigung der Grenzen (Ruch Obrony Granic) zu schwächen oder aufzulösen, die die effektive Abschiebung von Migranten nach Polen erschwert.
Sie brauchen in Richtung Polen Abschiebungen auf einem Niveau von 1.000–1.500 Migranten pro Monat. Das sind die Quoten, die ihnen im vergangenen Jahr gelungen sind
– sagte Fedorska bei Radio Wnet. Sie fügte hinzu, dass die deutschen Behörden für diese Ergebnisse Lob von ihren eigenen Politikern erhalten, jedoch derzeit – aufgrund der Aktivitäten des ROG – nicht in der Lage sind, dieses Ausmaß aufrechtzuerhalten. Die Journalistin warnt, dass die deutschen Behörden versuchen könnten, die bürgerschaftliche Initiative zum Schutz der polnischen Grenze durch bereits bekannte Mechanismen zu zerschlagen.
Das ist in den Niederlanden gelungen. (…) Sie werden versuchen, es auf dieselbe Weise zu erreichen: diese Bewegung zu spalten und denjenigen, die gemäßigt sind, zu sagen, dass es für sie sehr gefährliche Konsequenzen haben wird, wenn sie sich auf die Seite der Radikalen stellen
– wies Aleksandra Fedorska hin.
Wie die Journalistin betont, ist eine Provokation mit umstrittener Symbolik ein Szenario, das im Westen bereits stattgefunden hat.
Wahrscheinlich wird schon bald eine Provokation inszeniert, bei der nationalsozialistisch-faschistische Symbolik auftauchen wird
– prognostiziert Fedorska und deutet an, dass solche Aktionen gezielt inszeniert werden sollen, um die gesamte Bewegung als extremistisch, einwanderungsfeindlich oder rassistisch zu kompromittieren.
Fedorska weist zudem darauf hin, dass deutsche Lokalmedien beginnen, in einer anklagenden Sprache über die Situation an der polnischen Grenze zu berichten.
Sie sprechen von „Hexenjagd
, \"Ruch Obrony Granic (Bewegung zur Verteidigung der Grenzen) ist eine gesamtpolnische Bürgerinitiative, die von Robert Bąkiewicz ins Leben gerufen wurde und deren Ziel die Verteidigung Polens gegen Massenmigration und damit verbundene Bedrohungen ist. Es geht nicht nur um den Schutz physischer Grenzen, sondern auch um die Verteidigung der nationalen Identität, Kultur und sozialen Gemeinschaft durch Druckausübung in ganz Polen.
Wie auf den Seiten der Organisation zu lesen ist, wendet sich der ROG gegen Pläne, die zur Zwangsansiedlung von Migranten in Polen und zur Veränderung der Gesellschaftsstruktur führen könnten. Die Bewegung hat die Aufgabe, das gesellschaftliche Bewusstsein zu stärken, Bürger zu organisieren und die Staatspolitik zu beeinflussen, stets im Einklang mit dem Gesetz und im Geiste des Patriotismus.
Die deutsche Polizei informiert regelmäßig über die Rückschiebung illegaler Einwanderer nach Polen. Im März lobte der Leiter des deutschen Abschiebungszentrums in Eisenhüttenstadt, Olaf Jensen, im Gespräch mit Wirtualna Polska die Haltung Warschaus in der Migrantenfrage.
Polen ist eines der konkretesten, korrektesten und effizientesten Staaten in Europa in dieser Frage: Es antwortet schnell, ordnungsgemäß und immer positiv. Kurz gesagt: Mit Polen kann man gut zusammenarbeiten. Es gibt ein großes Potenzial, die Transfers zwischen Polen und Brandenburg zu vereinfachen und die Verfahren für beide Seiten effizienter zu gestalten
Im Dublin-III-Abkommen haben sich die EU-Länder darauf geeinigt, dass Asylverfahren in dem Land stattfinden, in dem der Migrant die EU betritt. Falls er sich auf dem Territorium eines anderen Landes befindet, hat dieses das Recht, ihn in das Land zurückzuschicken, in dem er die EU-Grenze überschritten hat. Italien, Spanien und Griechenland lassen die Ankommenden jedoch in der Regel ungehindert weiterreisen und nehmen sie anschließend nicht wieder zurück.
!!!Deutschland wird versuchen, die Bewegung zur Verteidigung der Grenzen zu zerschlagen. @a_fedorska für @RadioWNET:\nWahrscheinlich, denn so wurde es auch in den Niederlanden gemacht. Es wird eine Provokation organisiert, bei der nationalsozialistisch-faschistische Symbolik auftauchen wird. (...)\nDeutschland auch in diesen seinen Presseartikeln… pic.twitter.com/iAbvfYZyIZ\n— Łukasz A. Jankowski (@LAJankowski) July 1, 2025
!!!Deutschland wird versuchen, die Bewegung zur Verteidigung der Grenzen zu zerschlagen. @a_fedorska für @RadioWNET:\nWahrscheinlich, denn so wurde es auch in den Niederlanden gemacht. Es wird eine Provokation organisiert, bei der nationalsozialistisch-faschistische Symbolik auftauchen wird. (...)\nDeutschland auch in diesen seinen Presseartikeln… pic.twitter.com/iAbvfYZyIZ