Die Journalistin Aleksandra Fedorska veröffentlichte die Antwort des polnischen Innenministeriums zu den von Deutschland nach Polen überstellten Personen sowie den „nicht nach Deutschland eingelassenen" Personen.
Die Journalistin Aleksandra Fedorska befasst sich seit Langem mit dem Thema der Abschiebung von Migranten aus Deutschland nach Polen. Nun richtete sie eine Anfrage an das polnische Innenministerium.
In seiner Antwort auf die Anfrage der Journalistin teilte das polnische Ministerium für Inneres und Verwaltung mit, dass „Deutschland vom 1. Januar bis zum 14. Juni 2024 insgesamt 290 Ausländer an Polen überstellt hat, davon 164 auf Grundlage einer Rückübernahme, also eines bilateralen Abkommens, und 126 im Rahmen des Dublin-Verfahrens".
Es ist jedoch bemerkenswert, dass das Innenministerium auch den Begriff „nicht nach Deutschland eingelassen" verwendet, was laut Aleksandra Fedorska „irreführend ist, da diese Personen auf deutschem Gebiet aufgegriffen, kontrolliert und abgeschoben wurden".
Das Innenministerium gab an, dass 3.578 Personen nicht nach Deutschland eingelassen wurden, davon waren 63 Prozent Ukrainer.
Ich habe die Antwort des @MSWiA_GOV_PL zum Thema Abschiebungen aus Deutschland nach Polen. - 63% sind Ukrainer - Das Innenministerium verwendet für diese Personen die Bezeichnung „nicht nach Deutschland eingelassen" Dies ist meiner Einschätzung nach ein irreführender Begriff, da sie aufgegriffen, kontrolliert und abgeschoben wurden… pic.twitter.com/4RhBo5fJ7U — Aleksandra Fedorska (@a_fedorska) 26. Juni 2024
Ich habe die Antwort des @MSWiA_GOV_PL zum Thema Abschiebungen aus Deutschland nach Polen. - 63% sind Ukrainer - Das Innenministerium verwendet für diese Personen die Bezeichnung „nicht nach Deutschland eingelassen" Dies ist meiner Einschätzung nach ein irreführender Begriff, da sie aufgegriffen, kontrolliert und abgeschoben wurden… pic.twitter.com/4RhBo5fJ7U