Die Hafenverwaltung Szczecin und Świnoujście hat mitgeteilt, dass die Regionale Direktion für Umweltschutz in Szczecin nach der Durchführung grenzüberschreitender Konsultationen mit Deutschland eine Umweltentscheidung zum Containerhafen in Świnoujście erlassen hat.

An den Konsultationen nahmen deutsche Landesinstitutionen aus Mecklenburg-Vorpommern, Nichtregierungsorganisationen und Privatpersonen teil. Das Treffen der Parteien des grenzüberschreitenden Verfahrens fand am 20. September in Szczecin statt. Die Hafenvertreter und Sachverständigen beantworteten Fragen und räumten die Bedenken der deutschen Seite aus. Ziel der Konsultation ist es, die Standpunkte derjenigen einzuholen, die von der Investition betroffen sein könnten – sie sind jedoch nicht bindend.

Der polnische Plan zum Bau eines neuen Containerhafens löste in Deutschland eine lebhafte Diskussion aus. Hauptgrund war der Widerstand von Touristenorten auf der Insel Usedom und von Umweltorganisationen. Die Eröffnung des Hafens ist für 2028 geplant, und er wird bis zu 2 Millionen TEU pro Jahr umschlagen können. Damit wird er nach dem Hafen von Gdańsk der zweitwichtigste polnische Containerhafen sein.

Hafenverwaltung Szczecin und Świnoujście / Aleksandra Fedorska