Betreiber von Gasspeichern, wie Trading Hub Europe (THE), warnen in deutschen Medien vor möglichen Schwierigkeiten bei der Erdgasversorgung in den Wintermonaten, was zu steigenden Energiepreisen führen könnte. Auch Experten weisen darauf hin, dass die Vorräte in den deutschen Gasspeichern möglicherweise nicht ausreichen, um den Bedarf in der Winterperiode zu decken, insbesondere bei ungewöhnlich kaltem Wetter oder Lieferunterbrechungen.

Das Hauptproblem ist die Begrenzung der Gaslieferungen aus Norwegen, das nach der Unterbrechung der russischen Lieferungen derzeit der wichtigste Gaslieferant Deutschlands ist. Norwegen plant Wartungsarbeiten an seinen Gasleitungen im Jahr 2026, was den Gasexport erheblich verringern könnte. Darüber hinaus ist Deutschland zunehmend auf den Import von Flüssigerdgas (LNG) angewiesen, das teurer ist als über Pipelines geliefertes Gas. Die Betreiber weisen darauf hin, dass die derzeitigen Gasvorräte für etwa 2–3 Monate intensiven Verbrauchs ausreichen, sich die Situation jedoch bei einem kalten Winter oder Lieferunterbrechungen verschlechtern könnte.

Eine zusätzliche Herausforderung sind die unzureichenden Regasifizierungskapazitäten für LNG in Deutschland. Deutschland hat in schwimmende LNG-Terminals investiert, doch deren Durchsatzkapazität ist begrenzt, und der Bau neuer landgestützter Anlagen dauert an. In dem Artikel wird zudem betont, dass hohe Gaspreise in Asien dazu führen könnten, dass LNG-Lieferungen dorthin umgeleitet werden statt nach Europa, was die Situation zusätzlich verkomplizieren würde.

Experten wie Sebastian Hein, zitiert von der deutschen Zeitung „Die Welt